Ein Tattoo von einem Origami-Kranich

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Schon als ich noch jünger war, wollte ich immer ein Tattoo haben. Dauernd habe ich meine Mutter gefragt, doch die Antwort war immer die selbe – nein.

Trotzdem denke ich, dass es eines der Dinge ist, die man in seinem Leben gemacht haben sollte: Sich ein Tattoo stechen lassen. Es fasziniert mich, dass es da diese eine Sache ist, die einfach immer da bleiben wird. Und wenn auf der Welt nichts für immer ist, dieses Tattoo wird es sein.

Vor einigen Nächten habe ich schließlich nach einem Gespräch mit einer Freundin über dieses Thema (sie hat bereits eins) davon geträumt. Ich habe es nicht mehr aus dem Kopf bekommen und fing an mir ernsthafte Gedanken über das Motiv zu machen. Es soll eine strake Bedeutung haben und zu mir passen. Es hat nicht lange gedauert, da war es auch schon irgendwie klar: ein Origami-Kranich.

Doch nun fragte ich mich, voller Tatendrang, wie lange sollte ich mir diese wichtige Entscheidung überlegen? Gibt es einen angemessenen Zeitraum? Und kann ich auch schnell überlegen? Macht es überhapt Sinn zu sagen: „Wenn ich es in einem halben Jahr noch möchte, dann mache ich es!“?

Heute fiel es mir plötzlich ein, eine Möglichkeit wie ich den Zeitraum kontorllieren kann und gleichzeitig sicher stelle, dass ich nicht nur die Zeit absitze, sondern auch ernsthaft daran denke:

Ich werde 1000 Papierkraniche falten.
Bin ich damit fertig, kann ich mir sicher sein, dass es eine gute Entscheidung ist.

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